Geburtstrauma verarbeiten – Tag 5

Der Moment, in dem Begleitung aus dem Fluss gerät – ohne dass wir es merken

Kennen Sie das Gefühl,
dass Sie sich in der Begleitung verantwortlich fühlen für den weiteren Verlauf?

Während die Frau spricht, überlegen Sie bereits,
was Sie als Nächstes tun könnten,
welche Frage hilfreich wäre
oder wie Sie sie unterstützen können.

Meist geschieht dies in sehr kleinen Momenten.
Ein kurzer innerer Gedanke oder Impuls …

Und genau dort geben Sie etwas vor:

Das Gegenüber folgt –
einverstanden mit Ihrem Vorgehen
oder es zieht sich zurück.

Ein Beispiel:

Eine Frau stockt in ihrer Erzählung.
Sie möchten unterstützen.
Sie stellen eine Frage,
weil Ihnen etwas unklar erscheint oder nicht ganz stimmig wirkt.

👉 Und plötzlich ist der ursprüngliche Faden verloren.

Wenn dies mehrfach geschieht,
kann bei der Klientin der Eindruck entstehen,
dass es weniger um sie geht –
und mehr darum, Ihre Fragen zu beantworten
oder einem gedanklichen Verlauf zu folgen.

Sie beginnt, sich zurückzuziehen.

Es gibt viele solcher feinen Momente,
in denen Kommunikation unbemerkt gestört wird.

Wie gehen Sie damit um?

👉 In der menschbasierten Haltung hat ein Raum von Sicherheit Vorrang vor allem anderen.

Störungen werden wahrgenommen und – wenn möglich – direkt aufgegriffen.

Geht Ihre Klientin wirklich in die Tiefe?
Fühlt sie sich sicher genug, alles auszusprechen?
Auch schon in einer ersten Sitzung?

Es lohnt sich, genau hier genauer hinzuschauen.

Diskutieren Sie gerne mit mir darüber. Hier in den Kommentaren.

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