Warum Einschätzen, Einordnen und Verstehen nicht neutral sind
„Ich glaube, das war für Sie traumatisch.“
„Das klingt nach einer Überforderung.“
Solche Sätze wirken oft klärend.
👉 Und gleichzeitig enthalten sie bereits eine Bewertung.
Auch dann, wenn sie fachlich korrekt sind.

Ein Beispiel:
Eine Frau ist unsicher, wie sie ihre Erfahrung einordnen soll.
Sie geben ihr eine Deutung.
👉 Das kann entlasten.
Und gleichzeitig entsteht etwas anderes:
Die Frau beginnt zu prüfen,
ob Ihre Einschätzung für sie stimmig ist.
Der Fokus verschiebt sich.
Nicht mehr: Was nehme ich selbst wahr?
Sondern: Trifft das zu, was mir gesagt wird?
Vielleicht ist genau das Ihre Intention.
Sie möchten Orientierung geben.
Und gleichzeitig stellt sich die Frage:
Wäre es an dieser Stelle hilfreicher,
die Frau dabei zu unterstützen,
eigene Einordnungen zu entwickeln?
👉 Damit sie selbst prüfen kann,
was für sie tragfähig und nachhaltig stimmig ist.
In der menschbasierten Haltung wird deshalb genau hingeschaut:
👉 Welche Form von Psychoedukation und Einordnung unterstützt wirklich?
👉 Und wann nimmt sie dem Gegenüber etwas Eigenes ab?
Das Ziel ist nicht, weniger zu sagen.
Sondern bewusster zu werden für die Wirkung.
Diskutieren Sie gerne mit mir darüber. Hier in den Kommentaren.
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