Geburtstrauma verarbeiten – Tag 18

Die Geburt der Zukunft – meine Vision

Meine Vision beginnt nicht erst nach der Geburt, sondern schon im Geburtsraum, dort, wo nicht nur die medizinische Sicherheit zählt, sondern auch die emotional-kognitive Sicherheit der Gebärenden, die oft leise ist und doch so entscheidend. Mehr dazu teile ich bald in meinem Buch „Mit Sicherheit gebären“.

Und gleichzeitig können wir nicht alle belastenden Erfahrungen verhindern, auch wenn wir uns wünschen, dass Frauen angstfrei in die Geburt gehen und sich vertrauensvoll Fachkräften anvertrauen können und nicht das Gefühl haben, alleine gehen zu müssen.

Geburten werden unterschiedlich verlaufen, und es wird immer auch Momente geben, die herausfordernd sind und Spuren hinterlassen können.

Und genau deshalb braucht es Menschen, die sich auf das Danach konzentrieren, auf das, was bleibt, auf das, was noch nicht zu Ende gekommen ist und die darin wirklich Expertise entwickeln.

Meine Vision ist, dass jede Frau nach der Geburt die Möglichkeit bekommt, sich Zeit für ihr Erleben zu nehmen und einen Raum hat, in dem sie das, was sie erlebt hat, wirklich reflektieren und zu Ende bewegen kann, nicht zwischen Tür und Angel, nicht nebenbei, sondern bewusst und getragen. Frauen sollten nicht entscheiden müssen, ob sie das „brauchen“. Es sollte selbstverständlicher Teil des Nachsorgeangebotes sein.

Und in dieser Vision gehören auch Väter dazu. Denn auch von ihnen können manche ebenfalls Raum für ihr Erleben brauchen. Und Babys brauchen auch ihre Väter.

In meiner Vision wirken wir als Fachkräfte zusammen, nicht indem jede alles kann, sondern indem jede ihren Teil kennt und diesen mit Klarheit und Tiefe ausfüllt und gleichzeitig weiß, wann ein Übergang sinnvoll ist.

Zusammenarbeit bedeutet für mich nicht Abgrenzung, sondern Verbindung, und ein gutes Team entsteht dort, wo jede Person ihre Stärke lebt und gleichzeitig die der anderen achtet.

Und genau dort beginnt etwas Größeres, wenn wir verstehen, dass sich die Qualität von Beziehung von Anfang an mitprägt und dass unsere Gesellschaft sich verändert, wenn dieser Anfang mehr Aufmerksamkeit bekommt, Präsenz gefördert wird und Liebe fließen darf.

Ich möchte einladen, dass jede Fachkraft sich in ihrem eigenen Kompetenzbereich verortet und diesen mit ganzem Engagement und echter Tiefe ausfüllt.

Und wenn du spürst, dass dich besonders der Bereich der kognitiv-emotionalen frühen Nachsorge nach belastenden Erfahrungen rund um Geburt und Verlust anspricht und du dich darin vertiefen möchtest, dann freue ich mich, wenn wir dazu in den Austausch gehen.

👉 Diskutieren Sie gerne mit mir darüber. Hier in den Kommentaren.
Mich würde Ihre Sicht sehr interessieren: Was wäre für Sie ein idealer Rahmen für Frauen nach der Geburt?

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📍 Spanien (20.–29. Mai) oder online ab 5. Juni 2026

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