Tag 15
Wann ist ein Gespräch wirklich „zu Ende“?
Würdest du dir manchmal wünschen, dass Klientinnen und Klienten mit einem Thema wirklich abschließen können und nicht in der nächsten Sitzung wieder an derselben Stelle ansetzen. Und du spürst, ihr bewegt euch zwar weiter und es entsteht Entlastung und vielleicht auch ein besseres Verständnis, aber gleichzeitig bleibt etwas bestehen und ihr dreht euch eher langsam in einer Spirale, die sich Stück für Stück weiterbewegt. Doch im Grunde wartest du noch auf den Moment, in dem es innerlich wirklich ruhig wird?

Und vielleicht kennst du auch diese Momente, in denen du wahrnimmst, dass noch etwas fehlt, ohne es ganz greifen zu können und du beginnst dich zu fragen, was es eigentlich braucht, damit sich etwas wirklich zu Ende bewegen kann und warum Themen zwar bearbeitet werden und sich dennoch immer wieder zeigen.
Woran merkst du in deiner Arbeit, dass sich etwas wirklich gelöst hat und nicht nur ein Stück weiterbewegt wurde? Kannst du diesen Unterschied beobachten?
Ich glaube, es ist wichtig, ihn wahrzunehmen.
In der AS-Nachsorge liegt genau hier ein zentrales Augenmerk. Das Gespräch orientiert sich daran, ob sich die Belastung als Reaktion auf das Erlebte wirklich lösen konnte und ob ein innerer Zustand entsteht, der sich ruhig und abgeschlossen anfühlt und nicht weiter nachwirkt.
Wie gehst du damit um? Kommunizierst du dieses Ziel oder ergibt es sich im Verlauf? Verständigt ihr euch über das Ergebnis eines Gesprächs oder bleibt es eher offen? Und was ist für dich das Ziel deiner Sitzung?
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📍 Spanien (20.–29. Mai) oder online ab 5. Juni 2026
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