Geburtstrauma verarbeiten – Tag 2

Du begleitest Menschen und willst ihnen helfen – warum genau das, manchmal im Weg stehen kann

Die meisten Fachkräfte gehen in Gespräche mit einer klaren inneren Haltung:

👉 Ich möchte helfen.

Das ist menschlich. Und wichtig.

Aber manchmal hat dies eine feine Nebenwirkung.

Sobald wir helfen wollen, beginnen wir oft automatisch zu:

  • erklären
  • einordnen
  • beruhigen
  • Lösungen im Kopf für das Gegenüber mitzudenken

Ein Beispiel:
Eine Frau erzählt von ihrer Geburt.
Du hörst zu – und merkst innerlich:

👉 Das war eine schwierige Situation… ich sehe wo sie zu weinen anfängt, das war bestimmt die schlimmste Phase – vielleicht sollte ich ihr helfen, das einzuordnen. Du beginnst etwas zu erklären oder etwas zu hinterfragen, um mehr Informationen zu bekommen. Oder du bestätigst, was gesagt wurde.

Doch was geschieht in diesem Moment?

Du gehst innerlich einen kleinen Schritt voraus. Nicht sichtbar. Aber du denkst mit oder für dein Gegenüber.

Das Gegenüber merkt unbewusst:
Hier gibt es eine Richtung.

Und beginnt deiner Richtung zu folgen, anstatt die eigene zu suchen.

Das bedeutet nicht, dass Helfen falsch ist.
Aber:

👉 In bestimmten Momenten kann es den Prozess der Verarbeitung unterbrechen.

Und genau diese feinen Übergänge werden selten bewusst wahrgenommen.

Wenn du dich schon einmal gefragt hast,
warum Gespräche entlasten – aber nicht wirklich „lösen“,

👉 dann lohnt es sich, genau hier genauer hinzuschauen.

Hast du Interesse mehr in die Tiefe zu gehen? Interesse an der Fachfortbildung Geburtstrauma oder Fragen zur AS-Geburtsnachsorge bzw. zur Einführung in die Psychotraumatologie?
Schreib mir direkt per WhatsApp oder Signal.

👉 Bitte melde dich vor einer Buchung der Fachfortbildung, damit wir ein persönliches Gespräch führen und gemeinsam schauen können, ob das Angebot für dich im Moment passt.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, erhältst du außerdem einen 10€ Voucher für das Webinar
„Das AS-Geburtsnachsorgegespräch“ (1h40).
Schreib einfach dazu in den Kommentar: „Ja, ich will.“

📍 Spanien (20.–29. Mai, begrenzte Plätze)
oder online ab 5. Juni 2026

#Geburtsbegleitung #Traumasensibel #Hebammenarbeit #Begleitung #Elternarbeit #AstridSaragosa #FachfortbildungGeburtstrauma #Geburtstraumaverarbeiten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert