Partnerschaft nach belastender Geburt – Klärungsbedarf oder Halt
Leider ist für viele Frauen die Welt nach einer belastenden Geburt nicht mehr so wie sie zuvor schien… die Vorfreude auf das Kind, die Vorstellung gemeinsamer Schmusestunden mit Baby und Partner, verwöhnt zu werden und liebkost, für dieses wunderbare Geschenk, dass sie getragen und in die Welt gebracht hat….
Doch jetzt scheint dies alles nur noch wie weggeblasenes romantisches Wunschdenken, das mit der Realität wenig zu tun hat.
Häufig kommt die junge Mutter aus der Klinik nach Hause und sie kann gar nicht richtig angekommen. Sie scheint nur zu funktionieren, als würde sie neben sich stehen – und und gleichzeitig soll alles weiterlaufen…und die neue Mutterrolle erfüllend eingenommen werden.

Doch das Erlebte bleibt nicht ohne Wirkung
Sie ist schneller gereizt und schneller erschöpft.
Sie ist emotional näher am Limit und Entscheidungen fallen schwerer.
Und der Partner steht daneben und versucht zu verstehen, ist womöglich selbst noch nicht ganz angekommen und findet keinen richtigen Zugang.
Und dann entstehen Situationen von Missverständnissen, Rückzug oder Spannungen
und beide merken:
👉 so wollten wir das nicht
Wenn sie darüber reden können, kommt vielleicht der nächste Schritt
👉 „Vielleicht wäre eine Paartherapie sinnvoll?“
Man versucht die Reaktionen nach einem belastenden Ereignis in den Griff zu bekommen. Es entsteht ein neues Thema, eine neue Ebene.
Es geht nicht mehr um das auslösende Geschehen. Dieser Ursprung bleibt häufig bestehen. Das Erleben rund um die Geburt – dass noch nicht zu Ende gekommen ist
und sich in den Alltag hineinzieht.
Es gibt eine Verschiebung.
Der Blick geht auf die Beziehung
und weg von dem, was davor liegt…. was dazu geführt hat.
Das ist, wie wenn ich den Geschmack einer Gemüsesuppe mit faulem Gemüse, versuche mit leckeren Kräutern zu überdecken. Erst braucht es den Blick auf das Gemüse – dann können wir die Sache verfeinern. Nicht andersherum.
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